
Mit tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod unseres Laddy erhalten. Auch wenn wir wussten, dass seine Kräfte in den vergangenen Monaten stetig nachließen, trifft uns sein Abschied mitten ins Herz. Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten in diesen schweren Stunden seiner Familie.
Mit Laddy verliert der TuS Grevenbroich weit mehr als ein langjähriges Mitglied – wir verlieren ein echtes Urgestein, eine Persönlichkeit, die den Verein über Jahrzehnte geprägt hat. Das Schlossstadion war sein Zuhause; man sagte liebevoll, er kenne dort jeden Grashalm persönlich. Sein Weg führte ihn durch alle Höhen und Tiefen des Vereins – als Trainer der Ersten Herren bis hin zum Obmann. In all diesen Rollen gab er dem TuS ein Gesicht und eine Seele.
Besonders in Erinnerung bleibt die Zeit, in der er, gemeinsam mit seiner bereits verstorbenen Ehefrau, mit großer Hingabe für „seinen“ TuS lebte und wirkte. Ihr gemeinsames Engagement, ihre Verbundenheit und ihr Einsatz haben den Verein nachhaltig geprägt. Nun sind sie wieder vereint.
Bis zuletzt schlug Laddys Herz für den TuS Grevenbroich. Auch als seine Beine ihn nicht mehr trugen, war sein Geist stets im Stadion. Noch nach dem letzten Spiel vor der Winterpause griff er zum Telefon, um sich nach dem Ergebnis zu erkundigen – ein Anruf, der uns heute besonders nahegeht. Es schmerzt uns sehr, dass er den Abschluss des Umbaus "seines" Stadions, den er mit so großem Interesse verfolgte, nicht mehr miterleben durfte.
Ein Leben für den TuS Grevenbroich ist zu Ende gegangen. Wir verneigen uns in tiefer Dankbarkeit vor einer großen Persönlichkeit und werden Laddy immer ein ehrendes Andenken bewahren. Er wird uns sehr fehlen.
Präsidium und Vorstand
TuS Grevenbroich 1911 e.V.






